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  Willkommen in Burkina Faso

Bericht über meine Reise vom 29. Januar bis 7. Februar 2007

Als ich am 29. Januar mit 2 Stunden Verspätung um 22.50 Uhr in Ouagadougou ankam, zeigte das Thermometer immer noch 30°. Heiß würde es also werden.

Die Passkontrolle war problemlos, mein Koffer kam schnell, und Sidiki sorgte dafür, dass ich ihn beim Zoll nicht einmal mehr öffnen musste. Er, Halidou und meine wunderbaren Gastgeber Cathérine und Antoine Eklou waren gekommen, um mich zu empfangen. Ich fühlte mich so herzlich willkommen und war einfach glücklich, wieder in Burkina zu sein.

Alle Zweifel und Bedenken, die noch kurz vor dieser Reise wirr durch meinem Kopf jagten, waren auf einmal wie weggeblasen, und im Haus von Cathérine und Antoine fühlte ich mich vom ersten Augenblick an zuhause.

Wir erzählten noch bis spät in die Nacht.

Am nächsten Vormittag stand mein Besuch in der Wend Raabo Schule auf dem Plan, jener Privatschule in Nioko, die Wunschträume/Netzwerk für Mädchen- & Frauenprojekte e.V. seit Gründung im Jahr 2003 finanziell unterstützt. 320 Kinder, ein Großteil davon Waisen und aus sozial schwachen Familien, besuchen die 6-klassige Grundschule. Außerdem lernen 69 junge Frauen in einer 3-jährigen Ausbildung Nähen, Sticken, Stoffe färben und Seife herzustellen. An 2 Tagen in der Woche gibt es mittags eine warme Mahlzeit für alle.  Zwei Frauen kochen auf einer Feuerstelle – an diesem Tag gab es Reis mit Bohnen.

Der Verein Hilfe zur Selbsthilfe e.V. Walldorf, von dem die Wend Raabo Schule bereits seit 1995 finanzielle Unterstützung bekommt, hat in 2006 die Kosten für den Bau eines Brunnens übernommen, der vor einigen Wochen in Betrieb genommen wurde. Und dieser Brunnen war es denn auch, zu dem mich die Kinder, als erstes drängten, ihn zu bestaunen. Mittels einer Handpumpe wird klares sauberes Trinkwasser aus etwa 50 Meter Tiefe gepumpt. Jedes Kind kann das, und einige führen es stolz vor, bevor auch ich pumpen muss.

Wer wie wir daran gewohnt ist, dass man einfach den Hahn an der Wand aufdreht, kann kaum ermessen, was für ein Glück und Lebensgewinn ein solcher Brunnen bedeutet.

Ein großer, großer Dank also nach Walldorf von allen Kindern, den Lehrern und natürlich ihrem Direktor Sidiki Belem.

Mich hat erfreut, dass diesmal alle Kinder eine Schuluniform trugen. Mit zum Kauf des Stoffes hatte im vergangenen Jahr ein Hochzeitspaar die Kollekte bei seiner Trauung bestimmt. Die auszubildenden Mädchen der Wend Raabo Schule haben dann fleißig Kinder vermessen und genäht.

Die Spenden, die aus dem Freundeskreis um Inge Kapraun stammen, fließen mit ein in die Bezahlung der Lehrergehälter und zur Beschaffung von Schulmaterial, wie z.B. Bücher, Hefte, Stifte, Kreide.

Auf meine Frage, was im Moment am dringlichsten benötigt wird: zusätzliche Schulbänke und 11 weitere Nähmaschinen.

Auf Schulbänken, die für 3 Kinder bestimmt sind, sitzen in der Regel 4 Kinder. Eine Schulbank (Bank und Tisch zusammen) kostet 25.000 CFA, ca. 38 €.

Damit mehr junge Frauen gleichzeitig nähen können, wären zusätzliche Nähmaschinen ein Wunschtraum. Eine Singer-Tretnähmaschine kostet 75.000 CFA, ca. 114 €.

Geld für Stromkosten und zur Beschaffung von Material zum Stoffe färben, zur Seifen- und Cremeherstellung wird ebenfalls benötigt.

Wunschtraum einiger auszubildender junger Frauen ist: eines Tages einen kleinen „Beauty-Salon“ oder eine kleine Schneiderei zu haben. Wär’ schön, wenn man der einen oder anderen ein kleines Startkapital zur Verfügung stellen könnte.

 
Sidiki Belem zitiert ein burkinisches Sprichwort:
„Wer etwas verkauft, ist schon froh, wenn einer sagt: Lass mal sehen.“

Am Nachmittag intensive Gespräche mit Cathérine und Antoine. Cathérine bietet im Verlauf ihre Unterstützung an. Das heißt, sie wird 3 bis 4 Leute aus Pétessiro mit in ihren nächsten einwöchigen Erste Hilfe-Ausbildungslehrgang aufnehmen. Dieser Kurs findet vom 11. bis 17. März auf dem Gelände von Katrin Rohdes Organisation AMPO in der Hauptstadt Ouagadougou statt. Die Seminarkosten für die 4 werden von Wunschträume/Netzwerk für Mädchen- & Frauenprojekte e.V. übernommen. Transportkosten von Pétessiro nach Ouagadougou bezahlen sie selbst.

Des Weiteren wird Cathérine im April oder Mai mit ihrem Team nach Pétessiro fahren, und dann ca. im 3-monatigen Rhythmus, um die Ersthelfer auch weiter fortzubilden und zu unterstützen. Diese Fahrtkosten werden ebenfalls von Wunschträume/Netzwerk für Mädchen- & Frauenprojekte e.V. übernommen.

 
An dieser Stelle sollte ich Cathérine etwas näher vorstellen:

APERSEC (= Association notre dame du Perpétuel Secours / Verein unserer Frau der immerwährenden Hilfe) heißt der im Jahr 2000 in Ouagadougou von Cathérine Eklou gegründete Verein, dessen Vorsitzende sie ist. Zum Team von APERSEC gehören eine Krankenschwester, drei Hebammen und ein Krankenpfleger. Inzwischen hat dieses Team in 15 Dörfern Aufklärungskampagnen durchgeführt. Bis die Bewohner eines Dorfes für die Ideen von APERSEC sensibilisiert und auch die Latrinen und Abfallgruben gebaut sind, ist das Team in der Regel mindestens zwanzigmal dort gewesen. Am Ende der Ausbildung erhält jedes Dorf einen Apothekenkasten, einen Boîte à Pharmacie. So ein Kasten kostet nur 70 € und enthält neben Blutdruck-Messgerät, Fieberthermometer und Verbandmaterial auch fiebersenkende Mittel und solche gegen Malaria. Er muss ca. alle drei Monate wieder etwas aufgefüllt werden.

Die ausgebildeten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren können während der Regenzeit, wenn die Wege unpassierbar sind, in ihren Dörfern ihre erlernten Fähigkeiten in erster Hilfe anwenden.

Bereits im Sommer letzten Jahres hatte mir Cathérine in Walldorf ihr APERSEC-Projekt vorgestellt. Seither war es insgeheim mein Wunschtraum, mit ihr zusammenzuarbeiten.

Und noch an diesem Nachmittag entstand die Idee zu einer zweiten Sozial- und Krankenstation. Nach Pétessiro sollen die 4 von Cathérine betreuten Dörfer Faaga, Somdé, Namassa und Guemsaongo ’ihre’ Station bekommen, die sie sich so dringend wünschen.

Persönlich konnte ich mir die Arbeit von APERSEC einige Tage später anschauen, die mich dann restlos überzeugt hat. Doch dazu etwas später, der Reihe nach.

Am nächsten Tag hatte ich mich mit Catrin Stibbe von der Deutschen Botschaft zum Mittagessen verabredet. Wir trafen uns in einem kleinen französischen Gartenlokal, wo wir ein angeregtes Gespräch hatten. Dabei erzählte ich ihr von Cathérines und meinem geplanten Vorhaben. Frau Stibbe sagte Unterstützung ihrerseits zu. Cathérine muss in den nächsten Wochen einen Förderantrag an die Deutsche Botschaft für ihre APERSEC-Arbeit stellen.

Am Abend treffe ich noch kurz Katrin Rohde bei AMPO. ’Ihre Jungs’ werden für unsere Station in Pétessiro Türen und Fenster fertigen und einbauen. Später sollen sie das auch für die zweite Station machen.

Katrin Rohde wies mich darauf hin, dass der Kostenvoranschlag des vergangenen Jahres in Höhe von ca. 1.060 € für die Fenster und ca. 361 € für die Türen nicht ganz haltbar sein dürfte, da sich der Eisenpreis ziemlich erhöht habe. Ein neuer Kostenvoranschlag steht noch aus. Er wird aber mit Sicherheit niedriger sein, als der einer Baufirma.  Außerdem heißt unser Motto auch in Burkina Faso: NETZWERK.

Am drauffolgenden Tag, es war nun schon der 1. Februar, starteten Mamoudou, Halidou und ich am späten Vormittag in Richtung Norden, d.h. bis Ouahigouya, wo ich wie im vergangenen Jahr 2 Nächte im Hotel L’Armitie einzog. Für die rund 190 Kilometer asphaltierte Straße benötigten wir gute 2 ½  Stunden. Das Thermometer stieg auf nahezu 40°, wir näherten uns der Sahel-Zone.

Halidou und Mamoudou besuchten nachmittags und abends ihre Familien. So hatte ich Zeit, ein bisschen zu schreiben, in mich zu gehen und meine kleine französische Rede für den nächsten Tag vorzubereiten.

Am Abend speiste ich im Hotel-Restaurant wunderbar al dente gekochte Spaghetti mit frisch geriebenem Käse, und zappte vor dem Schlafen noch ein bisschen durchs burkinisch/französische TV-Programm.

Am Freitag, 2. Februar fand das Hauptereignis dieser Reise statt: die Grundsteinlegung der Sozial- und Krankenstation in Pétessiro, zusammen mit dem in Pétessiro ansässigen Verein Projet de Développement Social et Santé de Pétessiro P.D.S.S.P., dessen Gründer und Vorsitzender Mamoudou Sawadogo ist.

Um kurz vor halb 9 holte Halidou mich im Hotel ab. Seine Haare waren schon am frühen Morgen vom Staub so rot, als hätte er sie mit Henna gefärbt. Hitze, Trockenheit (seit Oktober war kein Regen mehr gefallen) und Staub sind schwer zu beschreiben. Bei jedem entgegenkommenden Fahrzeug empfahl es sich, schnell das Fenster hochzukurbeln, um nicht vor lauter Staub einen fürchterlichen Hustenanfall zu bekommen. Die rund 40 Kilometer nach Thiou sind rote Sandstraße. Zu schnelles Fahren lässt das Fahrzeug schlingern wie auf eisglatter Straße. Aber Halidou ist ein sehr besonnener Autofahrer.

In der 20.000 Seelen-Stadt Thiou erwarteten uns Mamoudou und Douda Belem vor dem Geschäft, wo es das einzige Telefon dieser Region gibt.

Wir luden noch eine Frau mit ihrem Kind ein und ein paar Lebensmittel, bevor wir die 6 Kilometer Sandpiste Richtung Pétessiro einschlugen.

In Pétessiro angekommen, liefen noch die letzten Vorbereitungsarbeiten  zur Hauptversammlung, die wie im vergangenen Jahr am Dorfplatz unter einem großen Schatten spendenden Baum stattfinden sollte. Die Mikrofone wurden noch getestet, einige Meter Kabel über die Äste geworfen, und von allen Seiten strömten die Menschen: Männer, Frauen Kinder, Alte, Junge…. Selbst der Bürgermeister von Thiou und sein Gefolge kamen – mit dem Moped. Auch Sidiki war aus Ouagadougou gekommen, um an diesem besonderen Ereignis teilzunehmen. 

Douda Belem eröffnete die Versammlung mit einer Begrüßung der Gäste zu diesem besonderen Anlass. Anschließend sprach Mamoudou, dann der Bürgermeister Harouna Belem. Ich folgte und hielt meine erste kleine Rede in französischer Sprache. Die ’hohen Herren’ verstanden’s, für die Bevölkerung übersetzte Halidou in Mooré. Unser Leitsatz von den Vielen kleinen Leuten…, der im Französischen so klingt:

“Beaucoup de petites gens
dans beaucoup de petits endroits
qui font beaucoup de petites choses
changeront la face du monde.”

wurde von Sidiki Belem, der nach mir sprach, ganz wunderbar wieder aufgenommen. Die Anwesenheit der vielen honorigen Herren, sie gab der Versammlung schon ein besonderes Gewicht.

Die Frauen brachten Geschenke: 1 lebendes Huhn, 1 Kalebasse, wunderschönen traditionellen Stoff. Dann schritten wir zum Ort und Platz, an dem die Station gebaut werden soll, und ich setzte die ersten drei Steine aufeinander. Ein richtig feierlicher Moment.

Dann folgte noch eine kleine Runde durchs Dorf. Viele Hände mussten geschüttet werden. Was mich sehr gefreut hat, war, zu sehen, dass der zweite Brunnen wieder funktionierte. Er war repariert worden.

Im schattigen Innenhof eines Hauses hatten Frauen ein Essen vorbereitet: Gebratenes und gekochtes Lammfleisch. Dort war’s mir dann schon etwas komisch, saß ich nun da mit all diesen Männern, die mit den Händen aßen, schmatzten, rülpsten….., aber da musste ich durch, und es war auch gar nicht schlimm.

Essenstechnisch hielt ich mich lieber an meine Leibnitz-Kekse, was durchaus akzeptiert wurde. Das Wasser in meiner Flasche war inzwischen heiß geworden, und gedanklich träumte ich von einer kalten Cola…… Später im Hotel….

Nach dem Essen gingen einige Männer zum Beten, die anderen dösten etwas vor sich hin, was auch ich tat. Der Bürgermeister und die Seinen, wie auch Sidiki fuhren zurück nach Thiou.

Später stellte Mamoudou mir das Vereinsteam und das kleine ’Büro’ von P.D.S.S.P. vor. Danach besuchte ich mit Halidou noch ein paar Frauen in ihren Häusern.

Gegen 15.00 Uhr hieß es dann langsam Abschied nehmen von Pétessiro. Unser Auto (der alte Golf von Mamoudou) wurde voll gepackt. Zwei Frauen mit ihren Kindern wollten mitfahren nach Ouahigouya, dann Mamoudou, Halidou und ich. Außerdem das lebende Huhn. Afrika pur! Manchmal gewöhnungsbedürftig, aber missen möchte ich es nie mehr.

Zurück im Hotel genoss ich eine heiße Dusche. Rote Bäche liefen an mir herunter. Wer solche Hitze, Trockenheit und Staub nicht erlebt hat, kann sie sich nicht vorstellen.

Nun also war der Grundstein für die Kranken- und Sozialstation gelegt. In ein paar Wochen wird der Bau beginnen. Mamoudou hatte noch das Konto zu eröffnen (ist am 6. Februar geschehen), und dann wird das Geld aus Deutschland überwiesen.

Ganz besonders profitieren werden die Frauen von der Station, denn sie werden künftig sauber entbinden können. Außerdem sollen Workshops zu Themen wie Hygiene, Gesundheit, Ernährung…… stattfinden.

Am Abend stießen Sidiki, Mamoudou, Halidou und ich im ’Biergarten’ von Ouahigouya noch einmal auf das große Ereignis an.

Am nächsten Tag ging es zurück in die Hauptstadt. Doch am Morgen hatte uns Sidiki noch in seine Geburtsstadt Youba (ca. 6.500 Einwohner) zu einem Besuch eingeladen.  Für die 10 Kilometer benötigten wir eine halbe Stunde Fahrtzeit.

Auf dem Programm in Youba standen die Besichtigung der Krankenstation und eine kleine Versammlung.

Seit 5 Jahren wird die Krankenstation von Tiendrebeogo Hippolyte und noch einem zweiten Krankenpfleger geleitet. Tiendrebeogo Hippolyte und seine Frau stammen aus der Stadt Kaya. Sie arbeitet als Lehrerin in Youba. 5 Jahre Youba, das heißt 5 Jahre keinen Urlaub und immer mit dem wenigsten auskommen, denn Medikamente, Verbandsmaterial….. sind ständig Mangelware. Die Gebäude der Krankenstation sind 20 Jahre alt. Die Ausstattung…… - na ja, das Übliche: gefliester Geburtstisch, 3 Betten, eine Matratze ohne (!) Laken, ein winziges Labor….  Die Solaranlage ist seit Monaten außer Betrieb. Für die Reparatur fehlen Fachmann und Geld von  1 Mio. CFA (ca. 1.500 €).

Ich war beeindruckt, wie ruhig und motiviert Tiendrebeogo Hyppolyte von seiner Arbeit erzählte. Kaum vorstellbar für unsereiner, unter derartigen Bedingungen zu arbeiten.

Am Dorfplatz hatten sich mittlerweile auch wieder etwa 500 Leute versammelt. Die Frauen kamen alle mit kleinen Schälchen mit Erdnüssen und gemahlenem Getreide, die sie dann in große Schüsseln kippten: Geschenke für mich! Ich war gerührt. Der Chef von Youba, die Dorfältesten….. wieder waren sie alle gekommen, wieder mussten unzählige Hände gedrückt werden. Der Chef begrüßt, es folgt eine kleine Rede von Sidiki – in die er wieder, was mich sehr freut, unsere „Vielen kleinen Leute…..“ einbezieht. Ich konnte mich nur bedanken für den Empfang, für das Interesse….. Wie gern hätte ich den Menschen Geld für die Reparatur der Solaranlage zugesagt, oder für Material für die Krankenstation….. Afrika macht manchmal auch sehr traurig. Und es stellt immer wieder die Frage: Wo soll ich anfangen?

Zurück nach Ouahigouya, Auto voll packen, denn natürlich fuhr gleich noch wieder eine Frau mit Kind mit nach Ouagadougou. Hände schütteln zum Abschied (Mamoudou und Halidou kennen viele Leute!), und dann ging es gegen 11.30 Uhr los. Es war schon wieder heiß ohne Ende, und man klebte förmlich nur so am Sitz.

Als ich gegen 14.30 Uhr wieder bei Cathérine und Antoine ankam, hatte ich das Gefühl nachhause zu kommen. Und was hatte ich nicht alles zu erzählen.

Am Sonntagvormittag besuchten wir die Messe in St. Camille. Nur gut, dass wir Klappstühle dabei hatten, die Kirche war rappelvoll. Der Gottesdienst war beeindruckend.

Anschließend kauften wir noch grüne Bohnen fürs Mittagessen auf einem Markt.

Sonntag war wirklich Sonntag, und zum Mittagessen saß dann die ganze Familie, also auch die Kinder Nelly, 13 und Leonce, 16, am Tisch. Die älteste Tochter von Cathérine und Antoine, die 18jährige Lilly, ist gerade in Deutschland, um Deutsch zu lernen und anschließend zu studieren.

Am Nachmittag kam Pascaline Sebgo zum Gespräch. Ich wollte sie gern kennen lernen. Hatte im vergangenen Sommer in Walldorf ihre Tochter Sylohane kennen gelernt, die in Heidelberg Medizin studiert.

Pascaline Sebgo arbeitet für die GTZ (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) in einem Anti-Beschneidungsprogramm. Sie selbst ist gelernte Hebamme, und sie ist selbst beschnitten. Pascalines Geschichte hat mich sehr berührt, denn sie wurde erst im Alter von 11 Jahren beschnitten. Ihre beiden Schwestern waren sogar noch älter (17 und 24). Der Grund für die späte Beschneidung lag darin, dass die katholischen Eltern Angst hatten – die 24jährige Tochter war immer noch ledig – dass die Töchter keinen Mann bekämen, und damals hatten ledige Frauen keinen Platz in der Gesellschaft. Außerdem glaubte man: wenn eine unbeschnittene Frau ein Kind gebärt, und der Kopf des Kindes bei der Geburt mit der Klitoris in Berührung kommt, dann stirbt das Kind.

Die Beschneidung beschränkt sich auf einige Gebiete Burkinas, so zum Beispiel auf das Plateau Central, Plateau Mossi und den Südwesten und Westen.

Seit 1996 gibt es ein Gesetz gegen weibliche Beschneidung. Burkina Faso hat das Gesetz als erstes westafrikanisches Land umgesetzt. Seither gibt es einen Rückgang zu verzeichnen (von 65 auf 45 %) Das sind vorläufige Ergebnisse, die Studie läuft noch.

In Burkina Faso werden Beschneiderinnen – anders als in anderen afrikanischen Ländern – nicht bezahlt. Symbolisch bekommen sie eine Kauri-Muschel oder eine Colanuss. Aber: Beschneiderinnen genießen einen angesehenen sozialen Status. Damit sie weiterhin ein Ansehen in ihrem Dorf haben, setzt man sie heute, wo die Beschneidung mehr und mehr abgeschafft wird, als Geburtshelferin ein. Auf diese Weise steht sie weiterhin gelegentlich im Mittelpunkt.

Umschulungsprogramme für Beschneiderinnen werden in Burkina Faso abgelehnt. Aus dem einfachen Grund, weil andere Frauen denken: „Wenn eine Beschneiderin umgeschult – also letztlich gefördert wird – dann werde ich auch erstmal Beschneiderin“.

Das Thema „Beschneidung“ ist in Burkina Faso heute kein Tabu mehr. Überall wird darüber gesprochen. Aber in Gegenden, in denen Beschneidung noch praktiziert wird, ist noch viel Sensibilisierungsarbeit vonnöten.

Zum Schluss erzählte uns Pascaline noch eine kleine rührende Familiengeschichte: als sie als Kind ins schulpflichtige Alter kam, war ihr Vater aufgrund einer Heuschreckenplage sehr arm. Die zwei älteren Schwestern und zwei Brüder besuchten die Schule, aber für sie reichte es nicht mehr. Da kam eines Tages eine Ordensschwester vorbei, fragte, warum sie nicht in der Schule sei. „Weil mein Vater so arm ist.“ Ihrem Vater wurden die damals notwendigen 300 CFA (heute ca. 0,50 €) geliehen, er hat sie in 6 Monatsraten zurückgezahlt.

Am folgenden Tag fuhren wir morgens um 9.00 Uhr in eines der von Cathérine betreuten Dörfer. Ich freute mich, ihre Arbeit nun endlich live erleben zu können. Mamoudou war auch eingeladen mitzukommen und begleitete uns nach Faaga.

Cathérines Bruder (er ist Krankenpfleger), die Hebamme Madeleine und noch zwei Helfer waren mit einem Fahrzeug vorgefahren, da sie aus dem Nachbardorf Somdé noch den Chef abholen mussten.

Wir – Cathérine, Antoine, Mamoudou und ich – fuhren mit dem zweiten Fahrzeug die 70 Kilometer Sandpiste direkt nach Faaga.

Faaga, ein Dorf mit ca. 2.500 Bewohnern, von denen die Hälfte etwa zu unserem Empfang gekommen war.  Da wurde getanzt, getrommelt, neugierig geschaut…… Und wieder einmal war ich überwältigt, bewegt und tief gerührt von dieser unglaublichen Gastfreundschaft. Diese Gefühle sind schwer in Worte zu fassen.

Der Chef von Somdé begrüßte uns. Chefs muss man übrigens immer knieend begrüßen. Er wirkt wie weit über 80 und seeeeehr weise. Auch den Chef von Faaga begrüßten wir knieend. Ein großer, stolzer Mann, der sehr majestätisch in seinem königsblauen Bobolan wirkte. Und natürlich waren auch hier wieder unzählige Hände zu schütteln auf dem Weg bis zum eigentlichen Versammlungsplatz unter einem Schatten spendenden Baum. Für die Chefs hatte man Sessel direkt an den Baumstamm gestellt, für uns waren Schulbänke gebracht worden. Zu Versammlungsbeginn wurde eine Kalebasse mit Hirsebier rumgereicht. Vorsichtshalber nippte ich nur. Dann begann der Dorfchef mit seiner Begrüßungsrede. Madeleine, die Hebamme, übersetzte ins Französische, Antoine übersetzte für mich weiter ins Deutsche. Dann war Cathérine an der Reihe. Sie stellte zunächst Mamoudou und mich vor. Danach ihr Sensibilisierungsprogramm zum Thema „Waschen, Sauberkeit…….“. Da ja auch Cathérine kein Mooré spricht, übersetzte Madeleine. Und es war so wunderbar auch sie zu beobachten, wie sie gründliches Waschen, die Benutzung von Seife, das Wechseln der Kleidung vorführte. Das kam an bei der Bevölkerung, und am Ende gab es jede Menge Applaus. Auch Mamoudou und ich sollten uns etwas vorstellen und erzählen, was wir machen. Danach war Zeit für Fragen, und ich fand es sehr berührend, dass ganz mutig als erstes eine Frau aufstand. Sie sagte, dass seit APERSEC hier in dieses Dorf käme, es ihr und ihrem Mann sehr viel besser geht. Sie hätte begriffen, dass mehr Sauberkeit auch mehr Gesundheit bedeute. Eine zweite Frau stand auf, sagte, dass es ihr ähnlich ginge. Sie machte jedoch auf das Problem aufmerksam, dass es in Faaga noch nicht mal einen Brunnen gäbe, und der Weg bis zum nächsten Wasser 3 Kilometer beträgt.

Kann sich das ein Mensch bei uns vorstellen: 3 Kilometer bis zum Wasser und wieder 3 Kilometer zurück?

Noch die eine oder andere Wortmeldung, noch einmal Musik mit Tam-Tam und Kèma (ein kleines Blechinstrument, das mit Daumen und Zeigefinger gespielt wird, und ähnlich wie Kuhglocken klingt), bevor sich die große Versammlung in kleineren Gruppen auflöste. Es folgte ein kleines Picknick. Cathérine hatte ein paar Sandwiches machen lassen und in der Kühlbox hatten wir kaltes (!) Wasser. Was für ein Luxus. Außerdem hat so ein Gesundheitsteam natürlich auch immer Wasser und Seife dabei.

Danach hatten Cathérine und ihr Bruder noch einige Krankheitsfälle zu untersuchen und zu verarzten. Mit Hilfe von Madeleine startete ich eine kleine Maoam-Bonbon-Aktion für die Kleinsten. Etliche unter ihnen hatten große Angst vor mir, versteckten sich schnell hinter der Mutter. Eine Weiße hatten sie noch nie gesehen.

Was ich an diesem Tag in Faaga erlebte, war das bislang Beeindruckendste, was ich auf meinen Afrikareisen erlebt habe: Basisarbeit. Wirkliche Basisarbeit. Die kostet nicht viel, sie ist aber die Grundlage für Entwicklungshilfe. Mehr Sauberkeit, heißt gleichzeitig mehr Gesundheit, und das heißt auch mehr, oder besser lernen, bzw. arbeiten können. Wenn ich auch arm bin, sauber halten, mich waschen mit Wasser und Seife, das kann ich. Das müssen die Menschen lernen.

Auch Mamoudou war begeistert von Cathérines Arbeit. Er freue sich, dass es künftig eine Zusammenarbeit gibt. Auch er habe an diesem Tag sehr viel gelernt.

Die Verabschiedungszeremonie dauerte fast eine Stunde, denn noch einmal wurde getanzt und getrommelt. Dann wurden alle guten Wünsche und Gottes Segen ausgesprochen. Wieder waren Hände, Hände, Hände zu schütteln. Etwas geschafft, aber sehr glücklich traten wir gegen 16.00 Uhr die Rückfahrt an und kehrten zwei Stunden später wieder nach nachhause zurück.

Dann hieß es Abschied nehmen von Mamoudou. Er würde morgen das P.D.S.S.P.-Konto bei der Bank einrichten, dann würde er wieder nach Hause fahren. 1000 Dank – Merci beaucoup – und à bientôt…. 

Am Abend luden mich Cathérine und Antoine zu „Gracias“ ein, ein togoisches Restaurant, wo wir im Garten den ereignisreichen Tag ausklingen ließen.

Langsam ging nun auch meine Reise zu Ende.

So standen am Dienstag noch zwei Termine an, die nicht unbedingt für meine/unsere Arbeit wichtig waren, die ich einfach interessehalber besuchen wollte.  Hatte ich im vergangenen Jahr ein Projekt für Gehörlose besucht, wollte ich diesmal eine Blindenschule besuchen. Die Adresse hatte ich von der Christoffel Blindenmission bekommen. Die Schule ist eine Unterorganisation von ABPAM – „Association Burkinabé pour la Promotion des Aveugles et Malvoyants“, dem burkinischen Verband zur Förderung blinder und sehgeschädigter Menschen, dem Projektpartner der Christoffel Blindenmission.

Am Nachmittag waren Halidou, Cathérine, Antoine und ich ins Mädchenhaus MIA, eines von Katrin Rohdes Häusern eingeladen.

Die Ecole des Jeunes Aveugles, die einzige Blindenschule in der Hauptstadt Ouagadougou, wird von Madame Justine Kaboré geleitet. Da sie kein Englisch spricht, aber auch aus unbedingtem Interesse, begleiteten mich Cathérine und Antoine beide. Um 8.30 Uhr erwartete sie uns in ihrem Büro.

Ursprünglich von kanadischen Ordensschwestern gegründet, wird die Schule bereits seit 1984 von der Christoffel Blindenmission gefördert. 145 Kinder und junge Erwachsene werden von dieser Einrichtung betreut. Die Mehrzahl unter ihnen ist blind, einige wenige haben noch ein geringes Restsehvermögen. Die Schule hat 9 Klassen, 6 davon für die normale Grundschule. 1 Klasse ist so genannte Kindergartenklasse, in 1 Klasse werden sehend geborene, dann aber erblindete Kinder in Braille unterrichtet und auf die Schule vorbereitet, und in 1 weiteren Klasse werden Erwachsene, die erst viel später ihr Augenlicht verloren haben, in Braille ausgebildet. Die meisten Kinder kommen von weit her. Sie sind in Gastfamilien in der Nähe der Schule untergebracht. Für Kost und Logis zahlen so genannte Paten diesen Familien etwas Geld.

85 Kinder besuchen direkt die Ecole des Jeunes Aveugles, 56 Kinder gehen in die umliegenden Gymnasien. Von den 4 Studenten, die die Universität besuchen, sind 3 total erblindet – sie studieren Jura – und  1 junge Frau hat noch ein geringes Restsehvermögen – sie studiert Zoologie.

Von den insgesamt in der Einrichtung arbeitenden 50 Angestellten (einschließlich 2 Wächtern) sind 17 LehrerInnen, die vom Staat bezahlt werden.

In einer kleinen Werkstatt können junge Blinde handwerkliche Fähigkeiten erlernen, wie zum Beispiel das Herstellen von Körben oder das Weben von Geflechten für Stühle und Liegen.

Wie uns Madam Kaboré erzählte, würden einige Schulabgänger auch gern einen kleinen Handel beginnen. Leider scheitert das meist daran, dass blinde Menschen mit falschen Münzen betrogen werden. Überhaupt sei es in einem afrikanischen Land noch sehr schwierig, dass blinde Menschen eine Anstellung finden, weil die meisten Arbeitgeber glauben, dass sie die ihnen übertragenen Arbeiten nicht ausführen können. Hier wäre Aufklärung der Sehenden dringend notwendig. Immerhin schaffen 90 bis 100 % der blinden und stark sehbehinderten Kinder einen guten bis sehr guten Schulabschluss.

Ein kurzer Besuch in jedem Klassenzimmer gibt Einblick, wie konzentriert hier unterrichtet und gearbeitet wird. Die Räume sind sehr sauber und aufgeräumt. Die Kinder sind auffallend sauber und ordentlich gekleidet.

Dann läutete es zur Pause. Ich fand es sehr berührend, zu erleben, wie sich die Blinden auf dem kleinen Terrain des Schulgeländes bewegten, und wie die Kinder, die noch ein bisschen sehen können, ihren nicht sehenden Klassenkameradinnen und Kameraden helfen.

Seit einem Jahr gibt es auch eine kleine Kantine, wo es mittags eine warme Mahlzeit gibt. Somit brauchen die blinden Kinder nicht zweimal den Schulweg am Tag zurücklegen. (In der Regel ist in Burkina Faso von 8 bis 12.00 Uhr Schule und von 15 bis 17.00 oder 18.00 Uhr. In der Mittagspause gehen die Kinder im Allgemeinen nach Hause zum Essen.)

Ein 9jähriges Mädchen, Roukiatou Compaoré, hat uns besonders berührt. Roukiatou ist von Geburt an völlig blind. Ihre trüben blassblauen Augen liegen dick nach außen, als würden sie gleich raus fallen wollen. Schmerzen hat sie keine, aber es sieht so erbärmlich aus. Der Lehrer zeigte uns ein anderes Mädchen, die das gleiche Problem hatte. Sie wurde operiert, das heißt die Augen entfernt. Die Augenlider sind einfach geschlossen. Auch Roukiatou soll demnächst operiert werden.

Einmal im Jahr kommt ein Augenärzteteam aus Ghana und untersucht und behandelt die Kinder.

Faszinierend in dieser Schule ist auch, wie gut die Ausstattung mit Geräten  zur Herstellung von Braille-Texten ist. Schließlich muss jeder Text für ein blindes Kind, das die höhere ’normale’ Schule besucht, fürs Kind, wie auch anschließend die vom Kind in Braille verfasste Hausaufgabe für den Lehrer an der Normalschule hin- und her übertragen werden.

Ganze Schulbücher werden sogar in Braille übertragen. Für 100 Seiten eines normalen Buches werden in Braille-Schrift  ca. 400 Seiten benötigt. Das bedeutet, aus einem Buch können leicht vier Bücher entstehen.

Was bei uns in Deutschland eine Selbstverständlichkeit ist, nämlich, dass es Bücher, Zeitschriften, Kirchengesangbücher…. in Blindenschrift gibt, wird in einem afrikanischen Land wie Burkina Faso wohl noch lange ein Wunschtraum sein. Wie berührend und schön ist es, zu sehen, dass durch eine Organisation wie die Christoffel Blindenmission, Bildung zumindest für ein paar Menschen auch in Entwicklungsländern möglich gemacht wird.

„Nein, von Deutschland sei noch nie jemand in ihrer Schule zu Besuch gewesen“, sagte Frau Kaboré, und „dass sie sich aber sehr  freuen würde, einmal jemand aus Bensheim zu Gast zu haben.“

Für mich war es ein überzeugendes Projekt mehr von der Christoffel Blindenmission und eine Bereicherung, Madame Kaboré kennen gelernt zu haben.

Auch Cathérine und Antoine waren sehr angetan von dem Gesehenen und Gehörten.

Anschließend waren wir noch ein bisschen einkaufen im Stadtzentrum. Käse, Obst, Brot…was man halt so braucht. So mitten in der Stadt fand ich das Einkaufen furchtbar anstrengend. Kaum hatte man das Auto geparkt, schwirrten die Händler und Händlerinnen schon an. Wir konnten kaum aussteigen, und ich war heilsfroh, dass ich dort nicht allein unterwegs war.

Nach dem Mittagessen – zu dem es köstliche Erdbeeren gab – zog Cathérine mit mir los, um Stoff für ein Kleid zu kaufen. Ihr Schneider Edouard sollte mir noch ein Kleid bis zur Abreise nähen. Wäre wohl bei uns kaum vorstellbar, dass man nachmittags vermessen wird, und am folgenden Tag mittags das fertige Kleid geliefert bekommt. Passend!

Um 17.00 Uhr kam Halidou. Zusammen mit Cathérine und Antoine fuhren wir zu MIA, dem Mädchenhaus für AIDS-kranke und missbrauchte junge Frauen und ihre Kinder von AMPO. Es war mein zweiter Besuch, die anderen waren zum ersten Mal dort. 15 ganz junge Frauen (zwischen 14 und 18) und 11 kleine Kinder leben zurzeit dort. Frauen, die meistens eine ganz harte Geschichte haben (Missbrauch, Vergewaltigung, Mädchenhandel), einige sind HIV-positiv. Dass hier so eine heitere Stimmung herrscht, liegt zum einen ganz bestimmt an den süßen, kleinen Kindern, aber natürlich auch daran, dass sich die jungen Frauen hier geborgen und sicher fühlen. Sie sind nicht mehr allein, hier hat jede Ähnliches erlebt und versteht die andere.

Im Hauptprojekt von AMPO gibt’s ein Restaurant. Dorthin hatte ich meine zu wunderbaren Freunden gewordenen Gastgeber, Halidou und Katrin Rohde an meinem letzten Abend eingeladen. Es gab Huhn mit Currysauce und Gemüse, zum Nachtisch eine köstliche Mangotarte.

Katrin, die kurz verschwunden war, kehrte mit einem kleinen Welpen im Arm zurück. 4 Stück gäbe es noch, und ob nicht jemand Interesse hätte.

Cathérines’ Tochter Nelly war gleich so begeistert….., und Halidou meinte, dass er schon mal einen Wachhund für sein Haus bräuchte….. So waren zum Abschluss dieses Tages im wahrsten Sinne des Wortes noch 2 Leute auf den Hund gekommen.

Bei Cathérine und Antoine saßen wir noch ein bisschen auf der Terrasse. Etwas wehmütig war’s mir schon. Ich wäre gerne noch geblieben. Es war eine so intensive, reiche, wunderschöne Zeit. Mit einem Kopf voller Bilder, Eindrücke und auch Wunschträumen werde ich morgen nach München zurückkehren, dachte ich, und mit der Vorfreude auf meine nächste Burkina-Reise – à bientôt.

 

Wenn Sie unsere Arbeit in Burkina Faso unterstützen möchten, freuen wir uns über jede Spende. Kennwort „Krankenstationen Burkina“.

Unsere Kontonummer: 36263644 – BLZ 70020270 - HypoVereinsbank

 

 

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