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Die Pallotti-Mädchenschule / Tansania  (über Susanne Pechel vom CED - Christlicher Entwicklungsdienst)

Im Osten Afrikas liegt Tansania, einer der ärmsten Staaten der Welt, und eine Region die zu den unfruchtbarsten und ärmsten Gegenden des Landes zählt, ist die Provinz Singida mit ca. 350.000 Einwohnern. Dort, in Siuyu, befindet sich eine Mädchenschule, die von Pallottiner-Schwestern geleitet wird.

Rund 250 Schülerinnen zwischen 16 und 25 Jahren leben heute in der als Internat geführten "Pallotti-Schule". Auf diese Weise werden den Mädchen der tägliche Schulweg als auch die oft erschwerten Lernbedingungen in den beengten Räumlichkeiten und oft belastenden familiären Situation abgenommen, damit sie sich bestmöglich auf ihre Ausbildung konzentrieren können.

Unterrichtet werden die Mädchen sowohl von Schwestern als auch von tansanischen Lehrern in Mathematik, Englisch, Kiswaheli, Geschichte, Biologie, Sozialkunde, Physik und Chemie. Doch auch praktische Arbeiten wie Anlage, Bewässerung und Pflege eines eigenen Gartens stehen auf dem Stundenplan. Die Arbeit der Schwestern ist sehr erfolgreich. In 2002 erhielt die Pallotti-Schule einen Ehrenpreis für die besten Prüfungen in der Region.

Daher wünschen sich viele Familien, dass ihre Töchter die "Pallotti Secondary School" besuchen können. So haben zum Beispiel über 420 Schülerinnen im Jahr 2001 an den Aufnahmeprüfungen teilgenommen und 49 neue Schülerinnen konnten ausgewählt werden. Doch da die Schwestern in Tansania weder staatliche noch kirchliche Unterstützung bekommen und von Privatspenden abhängig sind, können in der Mehrzahl nur die Kinder aufgenommen werden, deren Familien die Schulausbildung bezahlen können.

Ein Schulplatz für ein Jahr kostet etwa 400 Euro.

Gerne würden die Schwestern auch den Ärmsten der Armen helfen, doch ihre Mittel sind limitiert. Damit aber auch Kinder, die aus ärmsten Verhältnissen stammen, ebenfalls eine Chance auf einen Schulplatz erhalten, finanziert seit 1999 der CED die Schulausbildung für inzwischen 70 Kinder pro Jahr. Damit es noch ein paar Mädchen mehr werden, will das Netzwerk für Mädchen- und Frauenprojekte dieses CED-Projekt mit unterstützen.

Jede Spende für die Pallotti-Schule eröffnet den Mädchen eine Zunkunftsperspektive.

Stellvertretend für die Schülerinnen der Pallotti-Schule schrieb uns Angelina Mkolokoti:

Liebe Freunde,
mein Name ist Angelina Mkolokoti. In meiner Familie sind wir fünf Kinder. Vier Jungs und ein Mädchen. Meine Mutter starb 2003. Als ich zur Palotti-Schule kam, habe ich nicht erwartet, Menschen wie Sie kennen zu lernen, die mir helfen würden mein Schulgeld zu bezahlen. Ich glaube, dass Gott mich diesen Weg geführt hat, damit ich durch die Ausbildung, die ich hier erhalte, mein Leben ändere. Ich habe jetzt bereits sehr viel gelernt und ich werde mein Wissen dafür einsetzen um auch Andern weiter zu helfen - insbesondere jungen Menschen. Daher möchte ich Lehrerin werden. Ich weiß nicht wie ich meine Dankbarkeit Ihnen gegenüber ausdrücken kann, aber ich möchte mich von ganzem Herzen für alles bedanken, was Sie für mich getan haben. Sie sind etwas Besonderes für mich. Sie haben meinem Leben eine Bedeutung gegeben. Ich werde für Sie beten, dass Sie alle Ihre Ziele erreichen mögen und ich verspreche Ihnen, dass ich mein Möglichstes tun werde, um Anderen weiterzugeben, was Sie mir gegeben haben. Menschen können diese Welt wunderbar gestalten. Und Sie gehören zu diesen Menschen. Ich danke Ihnen für all Ihre Hilfe. Möge Gott Sie alle segnen.
Ihre
Angelina Mkolokoti

Wer sich noch ausführlicher über die Arbeit vom CED informieren möchte: www.ced-online.de

 

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